Diagnostik

Um ein umfangreiches Bild Ihrer Person und Ihrer Beschwerden zu erlangen, bediene ich mich verschiedener Methoden der Diagnostik. Sie bilden wie Bausteine das Fundament meiner Erkenntnis und werden verschieden gewichtet. Dazu benötige ich:

  1. Eine ausführliche Anamnese - Die Anamnese ist die Vorgeschichte, also der Weg zu einem Leiden, das entweder akut oder chronisch entstanden ist. Da es nicht immer leicht ist, kausale Zusammenhänge schnell und logisch zu erkennen, sind viele Fragen und Antworten notwendig, um eine Ursache und eine Lösung der Beschwerden zu finden.
  2. Die körperliche Untersuchung - Standard ist in meiner Praxis, dass ich von jedem neuen Patienten den Blutdruck und den Puls messe. Je nach Gewichtung wird die Begutachtung der Haut, das „Abhorchen“ (Auskultation) des Herzens und der Lunge, Untersuchung körperlicher Fehlstellungen und die Messung neurologischer Reflexe mit einbezogen.
  3. Die Irisdiagnostik – Die Iris in unseren Augen wird durch die Vererbung geprägt und gibt einen Hinweis auf Veranlagungen, Konstitution und Organschwächen. Sie ist ein kleiner, aber dafür sehr hilfreicher Baustein in der Diagnostik, der oft einen bestehenden Verdacht bestärkt oder entkräftet.
  4. Die Antlitzdiagnostik - Nicht nur die Augen sprechen Bände. Auch im Gesicht sind Zeichen zu erkennen, die Hinweise auf Schwächen geben können. Ich achte dabei besonders auf Hautverfärbungen, Reizungen, Aufquellungen und Falten.
  5. Die Laborwerte – Zu ihnen gehören Blut-, Urin-, Speichel- und Stuhlbefunde. Da ich in meiner Praxis auch Blut abnehme, habe ich die Möglichkeit, gezielt Werte untersuchen zu lassen, die für das Gesamtbild Ihrer Beschwerden relevant sind und sein können. Die Laborkosten sind selbst für nicht privatversicherte Patienten sehr günstig, weil ich mit einem gängigen, regionalen Labor zusammenarbeite.
  6. Befunde – Besonders chronisch kranke Menschen haben ein langes Martyrium von Untersuchungen und Behandlungen hinter sich und viele Befunde verschiedener Ärzte „gesammelt“. Auch diese Befunde sind für mich ein wichtiger Baustein zur Gewinnung einer ganzheitlichen Diagnose.

Sie werden sicher nachvollziehen können, dass die Auswertung und Begutachtung aller Diagnosebausteine Zeit in Anspruch nimmt. Darum auch findet das zweite Treffen in der Regel erst eine Woche später statt.